CurcuWid ist ein Nahrungsergänzungsmittel, auf rein pflanzlicher Basis.
Bestehend aus hochkonzentriertem "Curcuma longa Extrakt" (Curcumin 95% / HPLC), in Cellulosekapseln abgefüllt.
Der Inhaltsstoff ist nicht zu vergleichen mit dem herkömmlichen Kurkumagewürz, sondern ist hochkonzentriert!
Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.
Nehmen Sie sich die Zeit und schauen Sie sich unbedingt dieses Video an:
Curcuma als Heilmittel - Stärkt die Leber, schützt vor Diabetes und Cholesterin
So können Sie mit einem Gewürz den schadstoffbelasteten Körper entgiften.
Sie kennen doch sicher Curry, eine indische Gewürzmischung, die in unseren Küchen immer mehr Anhänger findet. Und Sie kennen ganz bestimmt die Worcestersoße, mit der man sovielen Speisen einen ganz eigenen, scharfen Geschmack geben kann. Sehen Sie: Da ist überall ein Gewürz drinnen, das bei uns in den letzten Jahren sehr beliebt geworden ist: Curcuma, die Gelbwurz. Curcuma ist weitaus mehr als ein Küchengewürz. Es ist eine hochwirksame Naturarznei, vor allem für die Verbesserung der Verdauung und für die Entgiftung des Körpers. Doch auch bei zu hohen Cholesterinwerten, bei Diabetes, Leber- und Gallen-Problemen sowie bei Müdigkeit und Entzündungen macht es Sinn, Curcuma einzusetzen.
Die Wurzel wird auch Gelbwurz genannt, weil sie eine intensive gelbe Farbe hat. Sie ist eine mehrjährige Pflanze aus der Familie der indischen Ingwer-Gewächse. Sie ist seit rund 5000 Jahren in Südost-Asien, in Vietnam, in Süd-Indien und auf Java heimisch. Die Pflanze, die auch gelb blüht, wird 1 Meter hoch und hat starke Wurzelstöcke.Und die Wurzel wird in der Küche und in der Naturmedizin verwendet. nach oben
Curcuma in der Kapsel hilft am besten!
Es gibt eine Vielzahl von internationalen Studien, welche die medizinische Wirkung von Curcuma nachweisen. Diese Wirkung tritt auch erstaunlich schnell ein. Und es gibt keine Nebenwirkungen, wenn man davon absieht, daß Patienten mit Gallensteinen sehr vorsichtig und sparsam mit dem Curcuma-Pulver umgehen müssen. Was die Dosierung betrifft, bevorzugen die meisten gemahlenes Curcuma-Pulver in Kapselform. 2 Teelöffel Pulver sind nicht so einfach einzunehmen. Da rebelliert oft auch der Magen. Und einmal die Woche eine Prise Curcuma-Pulver auf einer Portion Reis bringt kaum eine Wirkung. Curcuma in der Kapsel passiert den Magen, ohne auf ihn einzuwirken, und wird erst im Darm frei, dort wo es gebraucht wird.
Und hier ein paar Beispiele, die zeigen, wie vielseitig die Wirkung von Curcuma ist:
• Die Fettverdauung wird gefördert. Damit werden sehr rasch nach einem üppigen Essen Blähungen, Völlegefühl und Magenbeschwerden bekämpft.
• Beim Aktivieren des Gallenflusses wird nicht bloß Fett in kleinste Kügelchen verwandelt und verdaulicher gemacht. Es werden auch zahllose Gifte und andere Schadstoffe aus der Leber in den Darm abgeleitet.
• Es gibt viele Menschen, die eine blasse Gesichtsfarbe haben, die immer müde sind, am Morgen mit Rückenschmerzen aufwachen, gierig nach Süßem sind, viel Kaffee trinken, die immer kalte Hände und kalte Füße haben und sehr zu blauen Flecken auf ganzen Körper neigen. In der chinesischen Medizin geht man davon aus, daß diese Menschen über eine schwache Milz verfügen. Die Milz ist für die Lebensenergie und für die Blutbildung wichtig.
Die Milz wird vor allem dann geschwächt, wenn der Betroffene zu wenig schläft, zu viel am Computer arbeitet, und das unter Zeitdruck. Typisches Symptom: Muskelkrämpfe, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Unruhe, Gereiztheit, schwache Nerven. Hier kann Curcuma enorm helfen, der Milz wieder neue Kraft zu geben. nach oben
Curcuma senkt den Blutzuckerspiegel und die Cholesterinwerte
• Interessant für den Diabetiker: Curcuma senkt den Blutzuckerspiegel und hilft - den gefürchteten Diabetes-Spätfolgen - Bein-Amputation, Erblindung, Herzinfarkt - vorzubeugen. Curcuma kann die Lebensqualität des Diabetikers entscheidend verbessern. Das gilt sowohl für den insulinpflichtigen wie für den nicht-insulinpflichtigen Diabetiker.
• Curcuma ist auch eine wertvolle Naturarznei für den Rheuma-Patienten, weil das Gewürz Entzündungen in den Muskeln und Gelenken bekämpft.
• Ganz besonders erwähnenswert ist die Tatsache, daß Curcuma erhöhte und zu hohe Cholesterinwerte senken kann. Viele Betroffene haben mit täglich 2600 Milligramm Curcuma-Pulver - also mit 3 mal täglich 2 Kapseln - wieder normale Cholesterinwerte erreicht. Die Erfolge waren nach einigen Monaten im Blutbild nachzuweisen.
• Curcuma hat aber auch einen erstaunlichen Einfluß auf den Blutdruck. Es senkt zu hohen Blutdruck und wirkt in den Blutgefäßen als Gegenspieler der gefährlichen Arachidonsäure und kann an den Gefäßwänden Entzündungen verhindern.
• Damit wirkt Curcuma auch vorbeugend gegenüber frühzeitiger Arteriosklerose und wird damit zu einer wertvollen Naturarznei zur Bekämpfung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, allen voran Schlaganfall und Herzinfarkt. Curcuma gilt in Indien schon lange als wichtiger Gefäßschutz.
• Das angesehene Wissenschafts- und Medizin-Magazin "Science" hat erst kürzlich berichtet, daß Curcuma in hohen Dosierungen von Ärzten unterstützend einen positiven Einfluß auf die Therapie der gefährlichen Krankheit Mukoviszidose - ein Gen-Defekt - hat.
• Ein amerikanisches Ärzte-Team hat nachgewiesen, daß man mit Curcuma der Alzheimer-Krankheit vorbeugen kann. nach oben
Curcuma in der Krebspräventation
Zum Thema Krebs und Curcuma muß man ganz deutlich unterscheiden: Curcuma ist keine Naturarznei, die man gegen Krebs einsetzen kann. Aber es hat sich erwiesen, daß man mit Curcuma-Gaben die Lebensqualität des Krebs-Patienten unterstützend zu seiner medizinischen Therapie deutlich verbessern kann. Denn es ist bei Krebs und bei der anstrengenden medizinischen Krebs-Behandlung wichtig, daß die Milz gestärkt und dem Patienten mehr Lebenenergie zur Verfügung gestellt wird. Das ist auch das Ziel vieler Ärzte. Seit etwa einem Jahr findet kaum noch ein Krebskongreß statt, auf dem nicht auch über Curcuma gesprochen wird. Die amerikanische Krebsgesellschaft sowie die deutsche und österreichische Gesellschaft für Onkologie empfehlen den untzerstützenden Einsatz von Curcuma. Im Jahr 2005 wurde auf einem Kongreß in den USA Curcuma als einziges Naturheilmittel anerkannt, das sinnvoll zur Prävention und zur unterstützenden Behandlung von Krebs eingesetzt werden kann, egal, umwelchen Tumor es sich handelt. In diesem Fall sind unter ärztlicher Kontrolle höhere Dosierungen notwendig.
Die breitgefächerte, faszinierende Wirkung der Curcuma-Wurzel ist auf die harmonische Zusammenarbeit der Inhaltstoffe Curcumin, Xanthohriziol, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen und Phosphor zurückzuführen. nach oben
Wie kann Curcuma im Körper wirken?
• Starkes Antioxidanz
• bei Krebs und Polypen
• gegen Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulitis
• bei zystischer Fibrose (Mukoviszidose)
• Verringerung des Histamin-Spiegels, bei Allergien (möglichst mit Schwarzkümmelöl)
• Unterstützung der Galle, Leber und Verdauung
• für den Darm
• bei Gelenkschmerzen
• Atemwegserkrankungen
• Arteriosklerose und Herzkreislauferkrankungen
• Thrombosen
• gegen erhöhtem Cholesterin - auch bei Hepatitis B und D zu empfehlen
Curcumin hilft bei zystischer Fibrose (Mukoviszidose)
Im Tierversuch gelang es Marie Egan von der Yale-Universität in New Haven (US-Bundesstaat Connecticut) und Kollegen, die Wirkung der entscheidenden Genmutation mit dem Gewürz zu korrigieren.
Diese lebensgefährliche Krankheit (zystische Fibrose) wird durch eine Veränderung des Gens DeltaF508 und die Fehlfaltung seines Proteins ausgelöst.
Das Immunsystem sortiert dieses fehlerhaft gefaltete Eiweiß aus und lässt es nicht aus der Zelle hinaus. Dadurch bildet sich ein zäher Schleim in der Lunge und der Bauchspeicheldrüse der Patienten, der zum Erstickungstod führen kann.
In der Studie konnte nachgewisen werden, dass der entscheidende natürliche Wirkstoff, Curcumin (Kurkumin) em fehlerhaften DeltaF508-Protein hilft, der Reaktion des Immunsystems zu entgehen und bis zur Zelloberfläche vorzudringen.
Dort erfüllte es seine normale Funktion. Die Forscher folgern, dass "Kurkumin und Kurkumin-Derivate viel versprechende Kandidaten für die Entwicklung von Pharmatherapien gegen die zystische Fibrose und andere Krankheiten sind, die aus fehlgefalteten Proteinen entstehen".
Bei Allergien spielen auch Proteine eine wichtige Rolle. Curcuma wird auch aufgrund seiner antiallergischen Wirkungen bei Allergien verwendet.
Oxidativer Stress in Form von freien Radikalen stellt eine große gesundheitliche Belastung für den menschlichen Organismus dar. Hervorgerufen werden kann dies unter anderem durch falsche Ernährung, oder Stress. Verfügt der Körper über zu wenig Antioxidantien, um die freien Radikale unschädlich zu machen, so kommt es zu Schäden an Zellwänden. Wenn hierfür auch Zellen des Immunsystems betroffen sind, so werden unter Umständen übermäßige Entzündungsreaktionen gefördert. Dabei sind neben Prostaglandinen (z.B. PGE2 und PGI2) auch Stoffe wie Histamin beteiligt, welcher auch bei allergischen Reaktionen eine Hauptrolle spielt. Curcumin als Antioxidant wirkt dem entgegen und hilft die Entzündungen einzudämmen.
Die verdauungsfördernden Eigenschaften der Curcuma Pflanze beruhen auf den im Curcumin enthaltenen Bitterstoffen, welche die Gallentätigkeit unterstützen und so bei der Fettverdauung helfen. Dadurch werden lebenswichtige Fettsäuren aufgespaltet und dem Körper zugänglich gemacht und gleichzeitig die Leber entlastet. Der heilsame Effekt umfasst auch andere Bereiche des Verdauungssystemes. So wurde in einer Doppelblindstudie die Wirkung von Curcuma auf Darmpolypen und den daraus möglicherweise erwachsenden Darmkrebs untersucht. In der Zeitschrift „Clinical Gastroenterology and Hepatology“ wird berichtet, dass die Zahl der Polypen bei Patienten mit adenomatösen Polyposis (Erbkrankheit, bei der sich Hunderte von Polypen im Darm bilden; unbehandelt kann daraus Darmkrebs entstehen) durch die Einnahme von Curcumin um 60 Prozent zurückging. Außerdem verringerte sich die Größe der verbliebenen Darmpolypen um 50 Prozent.
Präventiv wirkt Curcuma gegen Arteriosklerose und Herzinfarkte auf 3 Wegen: Es verhindert zum einen durch seine antioxidativen Bestandteile der Schaumzellenbildung durch oxidiertes LDL („schlechtes Cholesterin“) und besitz zum anderen blutverdünnenden Eigenschaften. Dadurch wirkt es der Entstehung von Thrombosen (Blutverklumpungen) entgegen. Außerdem wurde in einer chinesischen Studie festgestellt, dass Curcuma in der Lage ist, den Blut-Cholesterin-Wert zu senken.
Finnische Studien belegen des weiteren, dass Curcumin ebenfalls bei der Behandlung alkoholbedingten Leberschäden sowie zur präventiven Behandlung von Grünem Star mit eingesetzt werden kann. Außerdem kann es dazu beitragen, die mit Gelenksentzündungen einhergehenden Gelenkschmerzen und die Steifigkeit zu verringern.
Gegen Tumore und Krebs
Curcumin bremste im Tierversuch auch das Wachstum von Prostata- und Brustkrebstumoren. Außerdem konnte Tierstudien zeigen, dass Curcumin antikanzerogene Eigenschaften besitzt und das Tumorwachstum zu hemmt. nach oben
Fast ein Wundermittel
In der Monographien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die Verwendung von Kurkuma auch gegen Rheuma empfohlen. Curcumin hemmt die Synthese der entzündungsauslösenden Prostaglandinen. In einer Vergleichsstudie bei Rheumapatienten, die entweder Curcumin oder Phenylbutazon (ein häufig verwendetes Antirheumamittel) verabreicht bekamen, wurden bei den Curcumin-Behandelten Verbesserungen von Gelenkschwellung, Morgensteifigkeit der Gelenke oder Gehfähigkeit festgestellt. Kurkuma wird zudem als Antioxidanz wie beispielsweise die Vitamine E oder C klassifiziert. Als natürliches Antioxidationsmittel verhindert es den Verderb von Lebensmitteln durch Mikroorganismen. Auch im menschlichen Körper wirkt das Gewürz als Antioxidanz, indem sog. freie Radikale (aggressive Sauerstoffmoleküle) neutralisiert werden und so z. B. bei chronischen Erkrankungen wie der koronaren Herzerkrankung helfen. Aus dem gleichem Grund, so wird vermutet, soll es in Indien weniger Alzheimer-Erkrankungen geben: Dort wird Kurkuma als Gewürz fast täglich genossen. Und: Curcumin hat keinerlei bekannte Nebenwirkungen. Selbst bei hohen Dosierungen wie 8-10 Gramm Gewürz pro Tag (entspricht 200 Gramm Kurkumawurzel) wurden keinerlei negative Auswirkungen beobachtet - wie auch der jahrtausendelange, intensive Gebrauch des Gewürzes in Indien bestätigt.
Anwendung: Bei dyspeptischen Beschwerden (saures Aufstossen, Sodbrennen, Völlegefühl, Blähungen), keine Anwendung durch Patienten mit Gallenblasenerkrankung. nach oben
Geschmack, bitter-scharf, Geruch, moschusähnlich
Wie schon erwähnt, fehlt Kurkuma in keiner Curry-Mischung. In Europa wird das Gewürz wegen seiner intensiven Farbe gerne Senf zugesetzt oder ist Bestandteil von Worcestersauce. Gelbwurz findet in seinen heimischen, also tropischen, südasiatischen Regionen oft alltägliche Verwendung und wird gerne frisch gebraucht. Bei uns sind frische Kurkuma-Rhizome nur selten erhältlich. Wenn es jedoch frisches Kurkuma gibt, lohnt sich der probeweise Kauf eines Stückchens schon wegen der Überraschung beim Aufschneiden der Wurzelknolle: Ihre intensiv gelb-orange Farbe leuchtet und zeigt eindrücklich, warum sie Gelbwurz genannt wird. Das Aroma des Rhizoms ist etwas pfeffrig und frisch, was jedoch nicht zur verschwenderischen Verwendung verführen sollte: Überdosiert kann das Gericht schnell einen modrigen, moschusähnlichen Geruch annehmen und gar nicht mehr appetitanregend sein. In vorsichtiger Dosierung erzeugt Gelbwurz Schärfe und eine leichte Bitterkeit. Es passt - auch in pulverisierter Form - zu Fleisch und Fisch, kann Salatsaucen, Essiggemüse oder Grillgewürzmischungen hinzugegeben werden. Sowohl Pulver, wie frisches Rhizom färben stark ein! Deshalb Vorsicht beim Schneiden - Handschuhe helfen unschöne gelbe Finger zu vermeiden, denn die Färbung hält lange. Eingefärbte Holzlöffel können in die Sonne gelegt werden und verlieren wegen fehlender Lichtechtheit langsam ihre Farbe. Das Gewürz hat auch den Beinamen Indischer Safran erhalten - dennoch ist es kein Ersatz für Safran (Crocus sativus L.). Zwar färbt es die Speisen genauso schön, verleiht ihnen jedoch immer seinen Eigengeschmack. Dieser muss berücksichtigt werden, sonst könnte es unliebsame Geschmacks-Überraschungen geben! nach oben
Ayurvedische Gerichte
Wer Kurkuma mehr verwenden möchte, kann sich von der ayurvedischen Küche inspirieren lassen. Es gibt eine grosse Rezeptauswahl zum Ausprobieren. Die Heilkräfte des Rhizoms wurden schon vor 5.000 Jahren in den Veden beschrieben und sind Teil der ayurvedischen Küche. Seine Wirkung wird als heiss, energiespendend und reinigend beschrieben. Der Einsatz des Gelbwurz ist nicht wegzudenken: Fleisch-, Fisch- und vegetarische Speisen wie beispielsweise die verschiedenen Dhal (unterschiedliche Hülsenfruchtarten) oder Süss-Speisen werden mit Kurkuma gewürzt. Der Hauptproduzent von Kurkuma ist Indien, das mit fast 80 Prozent den Kurkuma-Weltbedarf deckt. Früher gingen Teile der Produktion in die Textilindustrie, die Gelbwurz als natürliches und billiges Färbemittel benötigte. Seit Einsatz synthetischer Farben wird nur noch wenig Kurkuma zum Färben von Textilien gebraucht. In einigen asiatischen Ländern wird die traditionelle Färbetechnik jedoch beibehalten: Einen lebendigen Eindruck der Farbintensität geben die kurkumagefärbten „safran“-gelben Gewänder der buddhistischen Mönche. nach oben
Botanik
Die Pflanze gehört zu den Ingwergewächsen (Zingiberaceaen) und ist überall im tropischen Südostasien zuhause. Der obere Teil der Pflanze wächst schilfartig, die Blätter sind hellgrün und können bis zu einem Meter lang werden. Sie bilden direkt über dem Boden einen Scheinstamm aus dem sich ein etwa 20 cm langer Blütenstand entwickelt. Die Blüten können weisslich, gelblich oder rosa erscheinen. Das Kraut ist als Gewürz unrelevant, wichtig ist das Rhizom (ausdauernder Wurzelstock, der Nährstoffe speichert) der mehrjährigen Pflanze. Es ist dem des Ingwers sehr ähnlich, wächst knollig, fleischig verdickt und bildet ein dichtes Netzwerk direkt unter der Erdoberfläche. Zur Ernte werden Teile des dichten Rhizom-Netzwerks ausgegraben. Weil sie von einer Art dicken Korkschicht umgeben sind, muss diese durch heisses Wasser entfernt werden. Die übrigen Rhizome werden getrocknet und zu Pulver vermahlen. nach oben
Zusammenfassung: Indikationen
Medizinische Indikationen, durch klinische Studien belegt:
Dyspeptische Beschwerden, Flatulenz, säurebedingte Magenbeschwerden
Anwendungen durch traditionelle Medizin-Systeme:
Magenbeschwerden, Schmerzen, entzündlichen Erkrankungen wie rheumatische Arthritis, ausbleibende oder schmerzhafte Regelblutung, Durchfall, Epilepsie, Haut-Erkrankungen
Anwendungen der Volksheilkunst:
Asthma, Prellung, Husten, Epilepsie, Hämorrhoiden, Insektenstiche, Gelbsucht, Nierensteine, geringer Milchbildung nach oben
Berichte über Curcuma
Forschern gelingt Durchbruch
Curcuma: Gelbe Waffe gegen den Krebs zuletzt aktualisiert: 16.08.2007 - 13:46
Hamburg (RPO). Curcuma, das Gewürz, das dem Curry seine Farbe verleiht, hat sich in mehr als zwei Dutzend Studien als Wirkstoff gegen Krebs erwiesen, unter anderem gegen Tumore an Prostata, Brust und Bauchspeicheldrüse.
Curcuma: Erstmals größere klinische Studien am Menschen möglich. Foto: ddp
Doch hat es einen Nachteil: Sein Hauptwirkstoff Curcumin ist fast gänzlich wasserunlöslich und wird daher kaum vom Blut aufgenommen. Um den gewünschten Effekt zu erzielen, mussten Probanden deshalb täglich mindestens zwölf Gramm des Pulvers schlucken.
Wie das Magazin "Geo" in seiner September-Ausgabe berichtet, haben nun Forscher der John-Hopkins-Universität in Baltimore dieses Problem in Zusammenarbeit mit Kollegen im indischen Delhi buchstäblich gelöst: Sie kapselten Curcumin in rund 50 Nanometer große, gesundheitlich unbedenkliche Polymerkügelchen ein, die eine "hydrophile" (Wasser aufnehmende) Oberfläche haben - und machten auf diese Weise den hochpotenten Wirkstoff wasserlöslich.
An Pankreaskrebszelllinien konnten die Wissenschaftler bereits zeigen, dass Nanocurcuma ebenso gut wirkt wie das unverpackte Pigment - und das schon in deutlich geringerer Dosierung als bisher. Damit werden nun erstmals größere klinische Studien am Menschen möglich.
Der Farbstoff Curcumin, der dem Gewürz Kurkuma seine gelbe Farbe verleiht, festigt die Zellmembranen und erhöht damit ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern. Das haben amerikanische Forscher herausgefunden. Die Curcuminmoleküle bauen sich demnach in die Zellmembranen ein und stabilisieren diese, berichten die Wissenschaftler um Ayyalusamy Ramamoorthy von der Universität Michigan in Ann Arbor. ANZEIGE
Zahlreiche Studien belegen die vielfältige Wirkung des Farbstoffes Curcumin: Er wirkt unter anderem antimikrobiell, senkt den Cholesterinspiegel, wirkt Entzündungen entgegen und beugt Krebs vor. Bislang war jedoch unklar, wie genau das Curcumin seine Wirkung entfaltet. Wissenschaftler hatten sich lange Zeit gewundert, weshalb es selbst solche Proteine beeinflusst, die gar keine spezifischen Rezeptoren für Curcumin besitzen.
Das fanden die Forscher nun mit Hilfe der sogenannten Kernresonanzspektroskopie (NMR) heraus. Mit einem NMR-Spektrometer ist es möglich, einzelne Atome und deren Wechselwirkungen mit benachbarten Atomen zu beobachten. Dabei bestätigte sich die Vermutung der Wissenschaftler: Das Curcumin beeinflusst die physikalischen Eigenschaften der Zellmembran, indem es sich in die Doppellipidschichten hineinschiebt. Im Gegensatz zu gesunden Zellen wirkt Curcumin auf Krebszellen jedoch nicht stabilisierend, sondern schädigt sie, indem es die Membranen durchlässiger macht.
Curcumin gegen Multiple Sklerose
Curcumin, ein Bestandteil der Gewürzpflanze Curcuma longa (Kurkuma), kann sich günstig auf den Verlauf von Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose (MS), Diabetes mellitus Typ 1, rheumatoide Arthritis, Schuppenflechte oder entzündliche Darmerkrankungen auswirken. Doch der Einsatz der isolierten Reinsubstanz sollte mit Vorsicht erfolgen.
Kurkuma, ein leuchtend gelbes Gewürz, wird unter anderem zur Herstellung von Curry verwendet. Es wird aus den dicht über dem Boden wachsenden Sprossverzweigungen (Rhizom) der Pflanze gewonnen. Wie seit einigen Jahren bekannt ist, beeinflusst Curcumin die Funktion des Immunsystems. Es moduliert die Aktivation von B- und T-Zellen, Makrophagen und anderen Immunzellen und verringert die Produktion von entzündungsfördernden Botenstoffen wie den sogenannten Interleukinen (IL) 1, 2, 6, 8 und 12, Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-alpha) und Interferon-gamma (IFN-gamma).
Von Patienten mit Autoimmunerkrankungen werden Curcumin und andere Nahrungsbestandteile gerne ergänzend zur medikamentösen Behandlung eingenommen, um den Verlauf ihrer Erkrankung positiv zu beeinflussen. Tatsächlich konnte in den letzten Jahren ein entsprechender Effekt für Curcumin nachgewiesen werden.
In einem aktuellen Übersichtsartikel wird jedoch davor gewarnt, den positiven Effekt, den Curcumin als Gewürzbestandteil entfaltet, unkritisch auf die aus Kurkuma isolierte, inzwischen aber auch chemisch erzeugbare Reinsubstanz zu übertragen. Zwischen einer langfristigen Anwendung als Nahrungsbestandteil und dem Einsatz als konzentriertes Medikament bestünden erhebliche Unterschiede. Erst eine umfassende pharmakologische Prüfung erlaube es, Nutzen und Risiken der Substanz abzuschätzen. Bevor dies nicht erfolgt sei, sollte Curcumin deshalb nicht als Arzneimittel eingesetzt werden. (jg) Quelle: Nach Informationen der Fachzeitschriften Journal of clinical immunology und Advances in experimental medicine and biology, Juli 2007
Kurkumin wird für Verwendung in der Strahlentherapie überlegt ...mehr zu:
Forscher der University of Rochester sehen im natürlichen Farbstoff Kurkumin des Currygewürzes Kurkuma (Gelbwurz) eine neue Methode, die Haut im Zuge einer Strahlentherapie zu schützen. Es seien zwar weitere Forschungsarbeiten nötig, Krebspatienten könnten den Genuss von Curry-hältigen Speisen während einer Strahlenbehandlung aber bereits in Erwägung ziehen, so die Uni in einer Aussendung. Die Studie wurde auf dem 44. Jahrestreffen der American Society for Therapeutic Radiology and Oncology in New Orleans präsentiert.
Kurkumin ist eine natürliche entzündungshemmende Substanz. Es ist bereits bekannt, dass Kurkumin das Wachstum von Blutgefäßen in Tumoren unterdrücken kann. Dieser Prozess, der als Anti-Angiogenese bezeichnet wird, schneidet gewissermaßen die Nährstoffzufuhr zum Tumor ab. Forscher des Wilmot Cancer Centers haben einen weiteren Vorteil der Substanz entdeckt. In einer Pilotstudie an 200 Mäusen stellten sie fest, dass Kurkumin die Haut vor Verbrennungen und Blasen, wie sie während Strahlenbehandlungen auftreten können, schützt. "Wenn eine natürliche Substanz ein Hilfsmittel zum Schutz vor Schädigungen darstellt, ist dies eine Gewinn-Situation", erklärte Paul Okunieff vom Wilmont Cancer Center.
Laut dem von Ivan Ding geleiteten Forschungsteam, das den Einfluss verschiedener Kurkumin-Mengen als Schutz für die Haut bei Mäusen bei einer Strahlungstherapie untersuchte, waren die Unterschiede der Hautschäden drastisch. "Behandelte Mäuse hatten weniger Verbrennungen und Blasen", erklärte Ding. Die Versuchstiere erhielten über fünf bis sieben Tage drei verschiedene Mengen an Kurkumin. Am fünften Tag erhielten die Mäuse eine Einzel-Strahlungsdosis. Nach 20 Tagen zeigte sich, dass Kurkumin-Mäuse minimale Hautschäden davon trugen. Zudem stellten die Forscher fest, dass die Substanz die Entwicklung neuer Zellen im Bereich des Tumors unterdrückt - was die Wirkung der Strahlung fördert.
Noch kann aber nicht behauptet werden, dass Kurkumin die Antwort für die Prävention vor Hautschäden ist. Die Forscher wollen Kurkumin in Kombination mit anderen entzündungshemmenden Bestandteilen einer weiten Prüfung in unterziehen.
Quelle: pressetext.austri
Salus setzt auf die Kraft von Curcuma
30.10.2009 11:25:22
(PA) Bruckmühl, 30. Oktober 2009 – Wer die Wintermonate gesund überstehen will, sollte vor allem seinen Darm im Auge behalten. Nur ein gesunder Darm garantiert auch ein intaktes Immunsystem, denn fast 80 Prozent der gesamten Abwehrzellen sind in der Darmschleimhaut zu finden. Stress, Bewegungsmangel und falsche Ernährungsgewohnheiten schädigen die sensible Magen-Darm-Motorik und führen rasch zu Verdauungsstörungen, Blähungen, Völlegefühl oder Durchfall. Die Folge sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit und eine erhöhte Infektanfälligkeit. Gerade in der kalten Jahreszeit empfiehlt es sich daher, unserem größten Organ besondere Pflege angedeihen zu lassen. Als einer der führenden Naturarzneimittel-Hersteller setzt Salus in Sachen „Darmgesundheit für ein starkes Immunsystem" ganz auf die bewährte natürliche Kraft von Curcuma.
Das Pulver aus der Gelbwurz wird schon seit mehr als 5.000 Jahren in der ayurvedischen Medizin eingesetzt und gilt als der wirksamste Pflanzeninhaltsstoff zur Gesunderhaltung des Darms. Curcuma entstammt einer tropischen Gebirgspflanze, die in Indien und Südostasien beheimatet ist und gehört dort zur landestypischen Ernährung. Beigemischt gibt es der Gewürzmischung Curry die orangegelbe Farbe. Seine Bestandteile stärken die Verdauung, kräftigen die Darmflora und stabilisieren auf diese Weise den gesamten Organismus. „Curcuma können wir deshalb so erfolgreich zur Gesunderhaltung des Darms einsetzen, weil das Cucurmin nur wenig resorbiert wird und daher im gesamten Darm wirksam werden kann", erklärt der Kräuterexperte des Salus-Hauses, Dr. Ulrich Mautner.
Curry beugt Darmkrebs vor
Von Manuela Stabaty
12. September 2006,
Mit einer täglichen Einnahme von Kurkumin und Quercetin wurden Darmpolypen eingedämmt - sowohl in der Größe als auch in ihrer Zahl.
Inhaltsstoffe von Curry und Zwiebeln können offenbar zur Vorbeugung von Darmkrebs beitragen. Laut einer US-amerikanischen Untersuchung verringern das in Curry enthaltende Kurkumin sowie das Quercetin aus Zwiebeln sowohl die Zahl als auch die Größe von Darmpolypen beträchtlich. Durch eine tägliche Einnahme von Kurkumin und Quercetin über einen Zeitraum von sechs Monaten konnte im Versuch die Zahl der Darmpolypen um 60 Prozent und deren durchschnittliche Größe um etwa 50 Prozent verringert werden.
Bereits zuvor hatten Labor- und Tierversuche sowie Bevölkerungsstudien darauf hingedeutet, dass vor allem der Curry-Bestandteil Kurkumin zur Vorbeugung und Behandlung von Darmkrebs dienen kann. Gastroenterologen der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore testeten die beiden Stoffe nun an Patienten, die an familiärer adenomatöser Polyposis (FAP) litten und denen der Dickdarm entnommen worden war. Bei der Erbkrankheit FAP entstehen im Darm Hunderte Polypen.
Die Testpersonen hatten dreimal täglich eine Tablette eingenommen, die 480 Milligramm Kurkumin und 20 Milligramm Quercetin enthielt. Studienleiter Francis Giardiello, der Kurkumin für den hauptsächlich aktiven Wirkstoff hält, betont in der Fachzeitschrift "Clinical Gastroenterology and Hepatology" jedoch, dass diese Kurkuminmenge kaum durch normalen Verzehr von Curry aufgenommen werden kann. Lediglich drei bis fünf Gewichtsprozent eines Curry-Pulvers bestehen aus Kurkumin, das auch aus der als Gelbwurz bekannten Kurkumawurzel gewonnen wird. Das Resultat der Studie soll nun in einer größeren Untersuchung überprüft werden.
Melanom: Kurkuma gegen Hautkrebszellen
(13.07.2005)
Dem Farbstoff Curcumin wurden bereits in der Vergangenheit verschiedene gesundheitsfördernde Eigenschaften zugeschrieben. Aktuelle Laborversuche an der texanischen Universität Houston legen nunmehr nahe, dass die in Gelbwurz und somit auch Curry enthaltene Substanz Melanomzellen behindern und deren Untergang fördern kann.
In der Petrischale konfrontierten Bharat Aggarwal und Kollegen zuletzt drei Zelllinien zu verschiedenen Zeitpunkten mit unterschiedlich hohen Curcumin-Dosen. Wie die Wissenschafter berichten, hätten die Hautkrebszellen infolge eine erhöhte Neigung zur Apoptose gezeigt, jenem programmierten Zelltod, der von der Zelle selbst ausgelöst und gesteuert wird.
Der Farbstoff habe zwei Proteine gehemmt, die Tumorzellen zum Überleben benötigen, erklären die Forscher, die nunmehr vertiefende Untersuchungen anstellen wollen. Schon jetzt aber weist Aggarwal darauf hin, dass Menschen, die große Mengen Gelbwurz konsumieren, hinsichtlich bestimmter Krebsformen geringere Erkrankungszahlen aufweisen. Und dies, obwohl ein solcher Effekt für das Gewürz per se noch nicht belegt sei.
Reuters Health
Kurkumin, auch gegen fortgeschrittenen Brustkrebs?
Posted on | Oktober 28, 2009 |
Kurkumin (= Curcurmin) soll gegen Brustkrebszellen stärker wirken als die Taxane, die sonst immer als die wirksamsten Brustkrebsmedikamente bezeichnet werden.
Man kann Kurkumin als Kurkuma oder Curry nicht nur als Würze ins Essen tun. Es gibt das Kurkumin auch als Medikament gegen Magen-Darmbeschwerden in Form von Kapseln zu kaufen. Bessser aufgenommen werden Kurkumine, wenn man ein wenig Pfeffer dazu tut, so eine Prise. Dann ist die Wirkung besser.
Wenn man Kurkumin bei einer Suchmaschine eingibt, bekommt man viele Anbieter und vielleicht bekommt man es auch in der Apotheke.
Brustkrebs ohne Östrogenrezeptoren
Das Fehlen von Östrogenrezeptoren ist bei Brustkrebszellen kein gutes Zeichen. Es ist mit der Anschaltung von Genen verbunden, die zu invasivem Wachstum und zur Metastasenbildung führen können. Aber Kurkuma soll auch gegen solche Zellen noch wirken, die schon gegen viele andere Medikamente resistent sind und keine Hormonrezeptoren haben
Wie kann man sich die Wirkung von Kurkumin auf Brustkrebszellen vorstellen?
Von Brustkrebszellen ausgehende Exosomen stören die durch Interleukin-2 bewirkte Aktivität der Killerzellen. Kurkumin, also Curry, wirkt gegen diese die Tumorabwehr störende Aktivität der der Brustkrebszellen.
In dieser Arbeit wird dagegen gezeigt, dass Kurkumin die Interleukin-2-Produktion von Lymphozyten hemmt. Aber Lymphozyten und Brustkrebszellen sind natürlich etwas anderes.
Wirkung von Kurkumin auf die Insulin ähnlichen Wachstumfaktoren IGF`s
Kurkumin verhindert die vermehrungsfördernde Wirkung der Proteine des IGF-Systems auf die Brustkrebszellen (Xia Y 2007). Das ist wichtig, weil das IGF-System bei Bustkrebs eine sehr ungünstige fördernde Rolle zu spielen scheint. Dabei muss man sich klar machen, dass das IGF nicht nur aus der Nahrung (Milchprodukte) stammen kann, sondern dass die Brustkrebszellen die IGF-Proteine selbst herstellen und Kurkumin da eingreifen könnte.
Denn sowohl die Kuh, als auch die Frau stellen in der Brust während der Milchproduktion, auch Stillphase oder Laktation genannt, IGF-Proteine her. Säuglinge und Kälber brauchen die IGF`s, denn für sie ist die Milch ja auch an und für sich gedacht.
Beim Erwachsenen, besonders mit Brustkrebs, Fibroadenomen, Prostatavergrößerung oder Prostatakrebs sind die IGF`s aber möglicherweise ein Problem, die man durch Vorsicht bei der Nahrungsaufnahme alleine wahrscheinlich nicht vermeiden kann.
Denn während die normale Brust, wahrscheinlich besonders in der Stillzeit, IGF produziert, produzieren Brustkrebszellen auch so IGF. Denn in Brustkrebszellen sind viele Enzyme aktiv, die sonst nur während der Stillphase arbeiten.
Durch Kurkumin könnte man dem entgegen wirken. Beim Stillen dürfte die Einnahme von Kurkuminprodukten dagegen weniger angesagt sein.
Kurkumin als Immunmodulator
Kurkumin wirkt nicht nur auf die natürlichen Killerzellen, die für die Abtötung von Brustkrebszellen wichtig sind. Es verändert auch andere Mitspieler des Imunsystems.
Dosierung von Kurkumin
Kurkuminkapseln gibt es zu kaufen. Ich würde mit der angegebenen Dosis anfangen und sie nach Gefühl steigern, also so wie ich sie gut vertragen kann. Mehr kann ich noch nicht sagen, weil ich noch nicht mehr weiß. Für Rückmeldung bin ich aber dankbar.
Noch besser ist die Aufnahme als Nahrungsmittel. Denn die Dosis ist wichtig. Deshalb sollte versucht werden, Rezepte zu entwickeln, die hohe Dosen von Kurkuma schmackhaft machen.
Zur besseren Aufnahme soll Kurkuma mit einer Prise Pfeffer kombiniert werden und lichtdicht aufbewahrt werden, da der Wirkstoff durch Licht zerfällt.
30. März 2007
Kurkumin hilft gegen Kennedy-Krankheit
London - Der Curry-Bestandteil Kurkumin hat sich im Labor als vielversprechend gegen verschiedene Erkrankungen erwiesen, darunter Prostata- und Brustkrebs oder Alzheimer. Nun hat eine verwandte Substanz bei Tierversuchen eine therapeutische Wirkung gegen die bislang unheilbare Kennedy-Krankheit oder spinale Muskelatrophie gezeigt. Diese erblich bedingte neurodegenerative Erkrankung ähnelt von der Symptomatik der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS).
Die Kennedy-Krankheit, an der ausschließlich Männer erkranken, betrifft die motorischen Nervenzellen zwischen dem Rückenmark und bestimmten Muskeln. Die Symptome beinhalten Muskelschwäche oder Schwierigkeiten beim Sprechen und Schlucken. Forscher der Universität Rochester testeten nun die synthetisch hergestellte Substanz ASC-J9, die einem Kurkumin-Bestandteil ähnelt, an Mäusen mit dem menschlichen Gen, das die Krankheit verursacht.
Dabei besserte das Mittel das Krankheitsbild deutlich: Die Tiere hatten stärkere Muskeln, konnten besser laufen und lebten länger als ihre unbehandelten Artgenossen. Zudem konnten sie sich im Gegensatz zu diesen paaren und Nachwuchs zeugen, wie die Zeitschrift «Nature Medicine» berichtet. Bevor die Substanz jedoch in einer Therapie verwendet werden kann, müssen Effekte und Nebenwirkungen weiter überprüft werden und dann Studien am Menschen folgen.
Curry-Bestandteil als Gedächtnisbooster
Forscher: Kurkuma stärkt mentale Leistungen
Singapur (pte/05.08.2006/13:00) - Gelber Ingwer, Haldi, Turmeric, Gelbwurz oder auch Kurkuma genannt ist nach Angaben von Forschern aus Singapur noch gesünder als bisher angenommen. Das Gewürz, einer der Hauptbestandteile der indischen Curry-Gemische, ist nämlich in der Lage die Gedächtnisleistungen von Menschen deutlich zu steigern, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist http://www.newscientist.com in seiner jüngsten Ausgabe.
Das Forscherteam um Tze-Pin Ng von der National University in Singapur hat herausgefunden, dass Kurkuma die Ablagerung von Amyloid-Plaques bei Alzheimer-Patienten hemmt. Bei Untersuchungen von mehr als Tausend gesunden Asiaten zwischen 60 und 93 Jahren konnten die Forscher feststellen, dass jene Probanden, die regelmäßig Curry aßen, eine bessere Gedächtnisleistung aufwiesen als jene, die nie oder selten Curryspeisen zu sich nahmen. Die Wissenschaftler führten so genannte Mini Mental State Examinations an den Probanden durch.
"Das Erstaunliche an den Untersuchungen war, dass bereits ein Currygericht in einem Zeitabstand von einem halben Jahr diese positiven Veränderungen bewirkte", so der Forscher. Das Wissenschaftlerteam will nun weitere Studien durchführen, um die genaue Wirkung von Kurkuma zu erforschen. Dazu sollen klinische Tests Gelbwurz mit einem Placebo vergleichen.
Kurkuma ist in der Geschichte bereits seit 3.000 Jahren in Gebrauch. Neben der Verwendung als Gewürz diente der Farbstoff auch zum Färben von Stoffen. Zunächst wurde der Gelbwurz nur in Indochina und Indien verwendet, gelangte aber bereits Ende des ersten Jahrhunderts nach Europa - zuerst nach Griechenland, später nach Mitteleuropa. Das Gewürz ist seit jeher für seine verdauungsfördernde Wirkung bekannt. Kurkuma hat zudem antimutagene, antikarzinogene und antitumorale Wirkung. Die Substanz wirkt außerdem antioxidativ. In der indischen Medizin wird Kurkuma bei Entzündungen, Wunden und Ulzera der Haut, Juckreiz, Bauchbeschwerden, Blähungen und Verstopfung angewendet. (Ende)
(SF) Heute Dienstag, 15. Juli 2008, 22.20 Uhr, SF 1:
Gemäss der Weltgesundheitsorganisation WHO wird im Jahr 2050 jeder zweite Mensch an Krebs erkranken, die Hälfte davon tödlich. Diese düstere Prognose heizt den Wettstreit um die beste Prävention und Therapie an.
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